Die 3 Beikost-Reifezeichen (Wann ist das Baby bereit?)
Das Baby schiebt feste Nahrung nicht mehr automatisch mit der Zunge aus dem Mund.
Das Kind kann mit leichter Unterstützung auf dem Schoß aufrecht gehalten werden.
Gegenstände und Nahrung werden gezielt gegriffen und selbstständig zum Mund geführt.
Schritt-für-Schritt Beikost-Einführung
1. Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
Nach dem 4. bis 6. Monat reichen die körpereigenen Eisenspeicher des Säuglings nicht mehr aus. Das Häm-Eisen aus Magerfleisch oder Linsen in Kombination mit Vitamin C sichert die Blutbildung und neuronale Entwicklung.
2. Milch-Getreide-Brei
Der zweite Brei wird idealerweise abends gefüttert. Er liefert hochwertiges Protein und Calcium für das Knochenwachstum sowie komplexe Kohlenhydrate für eine anhaltende Sättigung.
3. Getreide-Obst-Brei
Der milchfreie Nachmittagsbrei versorgt das Baby mit wichtigen Ballaststoffen. Vitamin C aus frischem Obstpüree steigert die Resorption von pflanzlichem Eisen aus Vollkornflocken um das Dreifache.
⚠️ Sicherheits-Warnhinweise im 1. Lebensjahr
Gefahr von Säuglingsbotulismus durch Bakteriensporen (*Clostridium botulinum*). Erst ab 12 Monaten absolut sicher.
Die unreifen Nieren des Babys können Natrium noch nicht verarbeiten. Keine Brühe oder Nachsalzen.
Akute Erstickungsgefahr durch Aspiration in die Atemwege. Nüsse nur als fein gemahlenes Mus anbieten.